![]() |
Gustav FreytagErinnerungen aus meinem Leben. Inhalt |
|
1. Die Vorfahren. Abhängigkeit des Menschen
von seinem Volksthum und seinen Ahnen - Der Name Freytag - Ein Bauerngeschlecht
an der polnischen Grenze - Der Großvater Georg Freytag - Der Vater Gottlob
Ferdinand - Seine Studienzeit in Halle - Thätigkeit als Arzt und Bürgermeister
in Kreuzburg - Während der Freiheitskriege - Ich werde geboren - Der Scholzenhof
in Schönwald 2. Kinderleben in Kreuzburg. Aussehen und Umgebung der Stadt - Die ersten Erinnerungen - Der Brand des Armenhauses - Mein jüngerer Bruder - Die Mutter - Kinderfreuden und Leiden 3. Eindrücke aus der Fremde. Der Vater als Bürgermeister - Kurzer Aufenthalt in Breslau - Ein geheimnißvoller Grieche - Fremde und Gäste - Fahrten nach der Stadt Pitschen - Krieg der Pitschner mit den Polen 4. Die Schule. Der Oheim Pastor Neugebaur wird mein Lehrer - Sein Haushalt Meine Cousine Julie - Die Bühne einer wandernden Gesellschaft - Albertine Spahn - Ich spiele Geige - Beschäftigung und Lectüre im Hause - Der bürgerliche Haushalt in einer kleinen Stadt 5. Das Gymnasium. Oels - Mein Oheim Karl Freytag und sein Haushalt Die Jahre auf dem Gymnasium - Meine Kurzsichtigkeit - Die Ferienreisen 6. Die Universität. Die ersten Collegien in Breslau - Fuchs und Corpsbursch - Uebersiedlung nach Berlin - Erste Eindrücke der großen Stadt - Meine Berliner Freunde - Vorlesungen von Karl Lachmann - Wollup - Koppe als Landwirth - Meine Doctorschrift 7. Jahre der Vorbereitung. Erste dramatische Versuche - Ich werde Privatdocent - Mein Soldatendienst - Versemachen und Breslauer Künstlerverein - Hoffmann von Fallersleben - Mängel meiner lyrischen Begabung - Musenalmanach der Studenten und Druck meiner Gedichte - Das Lustspiel "Die Brautfahrt" - Zuschrift derselben an den russischen Kapitän Schanz - Schicksale des Lustspiels - Geselliges Leben in Breslau - Agnes Franz - Theodor Molinari Andere Bekannte - Noth der schlesischen Spinner und Weber - Akademische Thätigkeit - Tod des Vaters 8. Beim Theater. Karl von Holtei - August Wohlbrück - Fernere dramatische Versuche - Das Schauspiel "Der Gelehrte" - Einstellung der Vorlesungen - Berthold Auerbach - Das Schauspiel "Die Valentine" - Erster Aufenthalt in Leipzig - Laube und Gutzkow - Erfahrungen eines jungen Bühnendichters - Uebersiedlung nach Dresden - Eduard Devrient, Ruge, Fröbel, Richard Wagner - Das Schauspiel "Graf Waldemar" - Tieck und die erste Aufführung des Schauspiels in Berlin 9. Bei den Grenzboten. Das Jahr 1848 - Der Preuße in Sachsen - Der Handwerkerverein in Dresden - Bekanntschaft mit Julian Schmidt und Jacob Kaufmann - Ich werde Journalist - Die Grenzboten - Uebersiedlung nach Leipzig - Einige Mitarbeiter der Grenzboten - Straßentumult in Leipzig - Die Professoren: Moriz Haupt, Otto Jahn und Theodor Mommsen - Schmidt als Kritiker - Stillleben bei den Grenzboten - Spätere Redacteure des Blattes: Moritz Busch, Julius Eckardt, Alfred Dove - Abschied von meiner journalistischen Thätigkeit 10. Arbeit der Mannesjahre. Haus in Siebleben - Das Lustspiel "Die Journalisten" - Reaction in Preußen - Geheimer Haftbefehl - Der Roman "Soll und Haben" - Tod meiner Mutter - Herzog und Herzogin von Coburg-Gotha - Mein Verleger Salomon Hirzel - Die Sammler unseres Kreises - Professor Böcking - Meine Sammlung von Flugschriften -[Die ersten Bände der "Bilder aus der deutschen Vergangenheit" - Das Trauerspiel "Die Fabier" - Tod meines Bruders - "Die Technik des Dramas" - Widmung an den Grafen Wolf Baudissin - Der Schillerpreis - Der Roman "Die verlorne Handschrift" - Ueber frei erfundene Erzählungen in Prosa 11. Unter König Wilhelm. Der Nationalverein und die nationalliberale Partei - Der König und die Vermehrung des stehenden Heeres - Baron von Stockmar - Gelehrte und Künstler am Hofe - Der Heldenschritt auf der alten englischen Bühne- Friedrich Rückert - Der Kampf in Schleswig-Holstein - von Stosch - Fortsetzung und Beendigung der "Bilder aus der deutschen Vergangenheit" Das Jahr 1866 - Wahl zum ersten Reiehstage - Politiker und Dichter - von Normann - Häusliches Leben und Kreis der Freunde in Leipzig - Karl Mathy - Die deutschen Frauen - Karl Ludwig und Rudolf Wachsmuth - Gehobene Stimmung in den Jahren des politischen Fortschritts 12. Die Ahnen. Aufenthalt im Hauptquartier der dritten Armee - Einwirkung der kriegerischen Ereignisse auf mein dichterisches Schaffen - Die acht Geschichten der Ahnen - Uebelstand der antiquarischen Anmerkungen zu Romanen - Was mir den Plan des Romans lieb machte - Geheimnißvoller Zusammenhang des Menschen mit seinen Vorfahren - Aehnlichkeit und gemeinsamer Inhalt der acht Geschichten - Der landschaftliche Hintergrund - Bemerkungen zu einzelnen Stellen - Die Sprache des Romans - Charakter des Ingo - Zu "Marcus König" - Anekdoten in der Erzählung: "Aus einer kleinen Stadt" - Der Schluß des Romans - Einengung der freien Erfindung durch unser historisches Wissen Ueber politische, religiöse und sociale Romane - Das reichste Quellgebiet der Romanstoffe liegt in der Gegenwart - Schlußbetrachtung |